Christus König

Da die Pfarrkirchen St. Pankratius in Hövel und St. Stephanus in Bockum, gemessen an der Einwohnerzahl, zu klein wurden und die Kolonie Radbod sich enorm vergrößert hatte, ging man in beiden Pfarreien daran, zwei neue Kirchen im Herzen der Kolonie zu erstellen. Man begann mit der Sammlung für diesen Zweck, als der Bischof der beiden Pfarrkirchen eine Haus- und Kirchenkollekte gewährte. Bald war ein Baufonds in beträchtlicher Höhe zusammengetragen. Zunächst war an eine große Kirche in der Mitte der Kolonie gedacht worden. Doch hat man diesen Plan wohl aus seelsorgerischen Gründen aufgegeben und sich für den Bau von zwei kleineren Kirchen entschieden.

In Hövel legte man am 30. Oktober 1927 den Grundstein zum neuen Gotteshause an der Eichstedtstraße. Ihren Namen, Christus-König-Kirche, erhielt das Gebäude im Hinblick auf das im Jubiläumsjahr 1925 von Papst Pius XI. für die Gesamtkirche eingeführte Christus-König-Fest. Der Sakralbau wurde am 25. Oktober 1928 vom Bischof eingeweiht. Pfarrrektor wurde Kaup. Die neue Gemeinde war zunächst Rektoratsgemeinde der St.-Pankratius-Pfarre. Unter Pfarrrektor Wansing wurde die Gemeinde am 1. April 1952 zur Pfarrgemeinde erhoben, deren erster Pfarrer er auch wurde. Ihm folgte Pfarrer Hoppe, danach kam Pastor Küper. Da diese Kirche, die in den Jahren 1968 bis 1973 fertiggestellt wurde, nicht ordentlich erbaut worden war, wurde frühzeitig mit der Planung einer neuen Kirche begonnen, die 1979 fertiggestellt wurde. Die 1928 erbaute Kirche wurde abgebrochen.