Das Motto

„Im Endlichen das Unendliche finden“ unter diesem Motto findet in Bockum-Hövel ein einzigartiges Kunstprojekt statt. „Im Endlichen das Unendliche finden“, bedeutet zum einen das Kreuz in der Endlichkeit des Todes zu zeigen gleichzeitig erwächst aus dem leeren Kreuz die Unendlichkeit des ewigen Lebens. In diesem Spannungsfeld werden seine Arbeiten in Bockum-Hövel gezeigt.

So werden die Endlichen Kreuze, die Kreuze von Leid und Erinnerung in der Herz-Jesu-Kirche, in St. Stephanus aber auch in St. Pankratius gezeigt. Mit seinen Lichtkreuzen greift der Künstler auf das Kreuzsymbol der Urkirche zurück, die im leeren Kreuz ein Heilszeichen für die Überwindung des Todes sahen. Gerade die Schönheit seiner Lichtkreuze provozierte und faszinierte in gleicher Weise die Menschen.

Die Lichtkreuze haben schon viele Menschen tief berührt.

Zum Beispiel schrieb 27.09.2011 um 14:24 schrieb Gautschi Kurt aus der Schweiz: „Lieber Ludger, Du hast bei berührenden Geschichten unter dem Lichtkreuz hier und da gesagt: Ich habe immer noch Gänsehaut. Heute habe ich sie auch bekommen. Da ruft mich eine Mutter an: „Wir kommen eben aus der Kirche und sind unter dem Kreuz gestanden. Wir haben uns dabei erinnert an jene Frau, die oft zum Lichtkreuz ging um sich darauf vorzubereiten, bald selber ins Licht zu gehen. Unsere Tochter ist bereits dort, sie ist durch Suizid aus dem Leben gegangen. Nach jahrelangen Depressionen hat sie doch noch das Studium beendet, sie war sehr intelligent, feinfühlig und künstlerisch begabt, aber sie hat es nicht mehr geschafft. Jetzt möchten wir zum Gedenken an unsere wunderbare Tochter das Kreuz in der Kirche Maur stiften, es wird uns immer dankbar an sie erinnern“.

So hat also nicht die Kirche das Kreuz gekauft, es wird nun als Stiftung von leidgeprüften Eltern ein Zeichen des Glaubens und der Überwindung des Todes schon in diesem Leben sein.

Wir hoffen mit dieser Ausstellung die Menschen zu berühren und ein lichtvolles Zeichendes Glaubens auch in unsere Stadt zu setzen.