Sonntagsimpuls zu Pfingsten (31.05.2020)

Heute bieten wir Ihnen wieder zusätzlich auch einen Video-Impuls an. 

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Sonntagsimpuls zu Pfingsten

Pfingsten im Lesejahr A
L1: Apg 2,1-11 L2: 1 Kor 12,3b-7.12-13 Ev: Joh 20,19-23
Bild: pixabay

Menschen sind die Worte,
mit denen Gott seine Geschichte erzählt.
(Edward Schillebeeckx)

Evangelium: Joh 20,19-23
Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.

Impuls:
Ein Hauch nur. Keine Böe, kein Sturm – nur ein Hauch: „Empfangt den Heiligen Geist!“, sagte er zu ihnen. In diesem Zuspruch finden wir im Hebräischen das kleine Wort Ruâh wieder. Es ist weiblich und bedeutet Wind und Atem; im Ersten Testament manchmal auch Geist. Die Geistkraft Gottes. Diese dritte Person der Dreifaltigkeit, die für uns so schwer zu fassen und kaum darzustellen ist. Dorothee Becker beschriebt sie als unseren Atem, wenn wir beten; als Kraft, die uns den Rücken stärkt; als Ausstrahlung, die Menschen einander anziehend macht; als die zärtliche Liebe, mit der Gott uns geschaffen hat. (Dass die Geistkraft Gottes eine weibliche Kraft ist, wird leider nur allzu selten erwähnt)

Ein Hauch nur. Der Grund warum wir heute Pfingsten feiern, den Geburtstag der Kirche und unser Patronatsfest, den Namenstag unserer Heilig-Geist-Gemeinde. Ein Hauch in dem so viel Zuspruch, so viel Kraft und Mut liegt, dass die Jünger und Jüngerinnen sich trauen, aus ihrem Versteck herauszutreten und vor der großen versammelten Menge über das zu sprechen, was sie mit Jesus erfahren haben. Die heilige Geistkraft Gottes verleiht den Jüngern und Jüngerinnen Mut zum Zeuge-Sein. Zeuge-sein bedeutet: Lebt Gottes Wort! Bringt Gott in die Welt, in der ihr lebt. Gott ist Mensch geworden in Jesus – Gottes Wort wird Mensch in uns. Becker betont, dass das keine alte Geschichte ist, sondern auch heute immer wieder geschieht: in jeder Taufe, in jeder Firmung, immer wenn wir dieses Evangelium hören und immer, wenn wir uns auf Gottes Kraft mehr verlassen als auf unsere eigene.

Gerade das heutige Evangelium zeigt uns, dass wir dabei nicht nur auf das große Spektakel warten müssen – manchmal ist es eben nur ein Hauch, der alles verändert.
In diesem Sinne: Frohe Pfingsten!

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